Wer ist Berlinessa?

Eine Berliner New Yorkerin, die den Abenteuern und Banalitäten der Metropole mit ner doppelten Erwachsenenportion Neugier und Mitteilungsbedürfnis begegnet.

Eine Serien-Unternehmerin, die alle zwei Jahre ein neues Unternehmen gründet.

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Schubläden
Monday
Apr092012

Ostersonntagsimpressionen

Monday
Apr022012

Bushwick Birthday Brunch

Thursday
Mar222012

Schöne englische Sprache: Donald Ducking

Was "freeballing" heißt, haben wir ja schon gelernt: Mann trägt Hose ohne Unterhose und lässt es frei schwingen.

Wenn im nächsten Schritt untenrum komplett blank gezogen wird und man nur im T-Shirt herumläuft (hoffentlich in den eigenen vier Wänden!) dann nennt man das frei nach dem bevorzugten Dresscode der Comicfigur "Donald Duckin'".

I'm Donald Duckin' it.
You are Donald Duckin' it.
We are Donald Duckin' it.

Wednesday
Mar212012

Minifotoalbum: Las Vegas

Monday
Mar192012

Liebes Las Vegas,

ich glaube, wir können keine besten Freunde werden.

Ich verstehe dich einfach nicht.

Deine Hotel-Casinos sind wie IKEA. Dort muss man an jeder einzelnen Glühlampe vorbei um ja nicht vom Weg abzukommen und sich dann weinend im Bällchenparadies zu ertränken.

Bei dir muss man jeden Blackjackdaddeldingsda-Automaten umrunden wenn man nur mal aufs Klo will. Meist vergisst man auf dem Weg, dass man eigentlich mal musste und verspielt lieber nochmal den einen oder anderen Dollar.

Dabei eigne ich mich überhaupt nicht zur Spielsucht. Ich mag den Moment des Zufalls für ca. 5 Minuten. Kommt jetzt noch eine dritte große 7 oder irgendwas, was meinen Stand erhöht? Oh oh oh! Doch nicht.

Und dann sitze ich da und drücke den Knopf und sehr zu, wie sich die Räder drehen und sinniere darüber, dass ich da sitze und den Knopf drücke und den drehenden Rädern zuschaue.

Ich bin einfach zu verkopft für Las Vegas.

Aber faszinierend ist es.

Die Casinos brummen zu jeder Tages- und Nachtzeit. Und mit Brummen meine ich scheppern, klimbimmen, trallalallen. Es ist ein ganz einzigartiger Geräuschmischmasch. Servierdamen im kurzen Palliettenkleidchen reichen dir Getränke für lau. Besoffen zockt es sich besser.

Und wenn du nach Las Vegas fährst, dann ist zocken deine Hauptaufgabe. Daneben darfst du dich an Büffets aller Coleur mästen. Und wenn du eigentlich schon Haus und Hof verzockt hast und die Hose reichlich spannt, darfst du dich ins Koma shoppen.

Ein kurzer Spaziergang führt dich an mindestens drei Chanel Stores, Louis Vuitton Läden und Tom Ford Filialen dabei. Dafür muss man selbst in New York zwischendurch mal in ein Taxi oder die Metro einsteigen.

Und egal mit wievielen Kilo Schmuck du dich behängst, auf welche Lippen- oder Körbchengröße du dich operiert hast und wieviel Leopardenmuster du trägst. Eine hat immer mehr und größer und exzessiver.

Ich war jetzt das zweite Mal in dieser Lasteroase mitten in der Wüste. Und hab's echt noch nicht begriffen.

P.S. Dass ich buchstäblich auf dich allergisch reagiere, sollte vielleicht ein Zeichen sein. We should see other people. I mean cities and visitors.

Allerliebst & leicht itchy
Berlinessa