Wer ist Berlinessa?

Dieser Blog erblickte 2006 das Licht der Welt. Ich war gerade von Berlin nach New York gezogen. Seitdem ist viel passiert und viel geschrieben worden. Momentan wird hauptsächlich fotografiert. Mit einer Panasonic Lumix GF3.

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Thursday
Jul312014

Freedom Tower. Go and Don't Go

Wednesday
Jul302014

Bunte, kaputte Pickup-Trucks

Tuesday
Jul292014

Resident DJ: Joelle Sedlmeyer

Meine Nachbarin Joelle legt regelmässig im Bossa Nova Civic Club in Bushwick auf, dem einzigen Club der Stadt, in dem es Club Mate gibt. Sie ist in der Detroiter Techno-Szene der 1990er aufgewachsen und mit Marshall Mathers um die Häuser gezogen.

Ich liebe ihre dunklen und super tanzbaren Mixe.

Letztes Wochenende hat sie ihre digitalen Decks und neuen Speaker das erste Mal auf unserem Dach aufgebaut. Von nun an haben wir unseren eigenen Resident DJ und ich muss nur fix die Treppe rauf, um zu Beats by Joelle unter dem Sternenhimmel von Bushwick zu tanzen. Yes!

Hier ist ihr Soundcloud.

Sunday
Jul272014

Golden People in Prospect Park (Waiting for Nick Cave)

Diese im goldenen Licht gebadeten Menschen haben im Prospect Park (Brooklyn) auf Nick Cave & The Bad Seeds gewartet.

Friday
Jul252014

Lügende Kommis, oder wie mich ein Artikel im Economist zum Weinen brachte

Ich hätte nicht gedacht, dass mir ein Artikel im The Economist mal die Tränen in die Augen treiben würde.

Doch dieser Artikel namens "Lying Commies", "Lügende Kommis" hat es geschafft.

Die Autoren haben eine Studie ausgewertet, bei der 250 Berliner ein paar Würfel geworfen haben und sind zum Schluss gekommen, dass die Ostdeutschen doppelt so oft betrügen. Weil das Aufwachsen in einem kommunistischen System zur moralischen Verwerflichkeit führt.

"In East Germany, at least, communism appears to have inculcated moral laxity." sagen die Autoren. Und "When it comes to ethics, a capitalist upbringing appears to trump a socialist one."

Are they kidding me?

Frag mich mal, wie oft ich in meinem Leben die erstaunten Feststellungen "Ich hätte gar nicht gedacht, dass du ostdeutsch bist!" oder "Das merkt man aber nicht, dass du aus dem Osten bist!" gehört habe. Es war immer als Kompliment gemeint und es war immer eine unfassbare Beleidigung in meinen Ohren. Was soll denn das heissen?

Ich bin total ostdeutsch. Die volle Sandmännchensozialisation.

Mein ganzes Leben ist von dem Gefühl geprägt, durch den rechtzeitigen Mauerfall gerade nochmal davon gekommen zu sein. Mein Entflammen dafür, die ganze Welt zu bewohnen ist natürlich von dem Wissen befeuert, dass meine Mutter nicht einfach nach London, Südafrika, Tokio und letztendlich New York hätte ziehen können.

Und jetzt kommt The Economist im Jahr 25 nach dem Mauerfall und will moralische Unterschiede festschreiben und Graben neu ausheben, die ich für längst aufgefüllt hielt. Geht es denn echt noch?

Wo sind meine Homies ausm Osten? Meldet euch.