Der Burrito ist hier der Doener Kebap
Monday, November 23, 2009 at 18:22 Manchmal vermisse ich mein Lieblingsgericht "Kartoffeln mit Kraeuterquark". Aber nie so sehr, als das ich mich tatsaechlich auf den Weg machen wuerde, um dieses fuer hiesige Verhaeltnisse geradezu exotische Milchprodukt wirklich aufzutreiben.
Jeder Ort hat seine typischen Nahrungsmittel. Und ich glaube, ich habe hier in New York in fast drei einhalb Jahren noch keine einzige Kartoffel gekocht. Passt irgendwie nicht.
Was hier dagegen immer passt, ist irgendwas Mexikanisches. Was dem Deutschen der Doener Kebap, ist dem Ami der Burrito. Kann man auf die Faust mitnehmen, ist eine ganze Mahlzeit und super effizient und geht irgendwie immer.
Und man kann so ziemlich alles auf den weichen Tortillafladen verteilen und dann so einschlagen, als waer's ein kleines Paket. Ruehrei fuer's Fruehstueck, Fleisch, Bohnen, Guacamole, Tomaten, alles.
Kann es eigentlich sein, dass die Lieblingsspeisen der jeweils groessten Einwanderungsgruppen immer automatisch zum nationalen Lieblingsessen werden?
Ist ja nicht nur in D-Land und USA so, in England gibt's ja teilweise besseres Curry als in Indien. Gibt's noch andere Beispiele oder ist das einfach Zufall?






