Aus der Kategorie: Schöne deutsche Worte
Tuesday, November 10, 2009 at 15:17 Jemandem das Wort im Mund umdrehen.
Eine Berliner New Yorkerin, die den Abenteuern und Banalitäten der Metropole mit ner doppelten Erwachsenenportion Neugier und Mitteilungsbedürfnis begegnet.
Eine selbstständige Werbetexterin mit Schwäche für Projekte in den Bereichen Lifestyle, Kosmetik und Fashion und einer ganzen Hand am Puls der aktuellen Trends und Strömungen
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Tuesday, November 10, 2009 at 15:17 Jemandem das Wort im Mund umdrehen.
Sunday, November 8, 2009 at 21:17 Zumindest wenn es darum geht, meine Berliner Wohnung mit neuen Zwischenmietern zu bestücken.
Dieses mal habe ich es zuerst über Twitter und Facebook versucht. Doch auch wenn ich ganz bezaubernde Anfragen bekommen habe, die Craigslister haben sich am schnellsten entschieden und letztendlich den Zuschlag bekommen.
Es lief ein wenig nach dem prinzip "Zwischenmieter werben Zwischenmieter", denn meine über alles geliebten jetzigen Zwischenmieter haben den potenziellen Neuen alles gezeigt und vorgestellt. Bekommen die jetzt eine Provision von mir? Ich glaube, Ich schicke denen mal einen Adventskalender und ne Pulle Sekt vorbei.
AUf jeden Fall gilt eins: Ich begrüsse Sophie & Sasha, die ab 1. Dezember meine sonnige Friedrichshainer Wohnung für ein halbes Jahr ihr eigen nennen werden.
Sunday, November 8, 2009 at 13:29 Gestern Nacht hat mich eine Freundin gefragt, ob ich traurig bin, dass ich morgen nicht in Berlin sein werde. Ich musste kurz überlegen. Denn ich liebe diesen Tag und muss immer weinen, wenn ich bloss ein Foto sehe, auf dem die Leute am 9. November 1989 auf der Mauer sitzen und stehen und sie Stück fur Stück abgerissen wird.
Doch ich bin nicht traurig. Ich bin glücklich, dass ich hier sein kann, in der Stadt meiner Träume, meiner Wunschheimat. Denn ich hätte hier nicht sein können, wenn das Dreckding stehengeblieben wäre. Mein ganzes Leben ist davon abhängig, dass ich freie Entscheidungen treffen und meiner eigenen Vorstellung von einem glücklichen Leben entsprechen kann. Eine Diktatur hätte mir dafür keinen Raum gegeben.
Deswegen erhebe ich das Glas, ganz ganz hoch, so dass ihr das überm Atlantik auch sehen könnt und sage:
Auf den Mauerfall! Auf die Freiheit! Und auf die Kraft, unser Leben so zu leben, wie wir es wollen!